tok/pm

Waggonbau Niesky: 13 Angebote von Kaufinteressenten

Niesky. Positive Nachrichten für den Waggonbau Niesky: Wie der Insolvenzverwalter mitteilt, wurden für das Unternehmen nicht nur neue Aufträge an Land gezogen, auch 13 Kaufinteressenten aus dem In- und Ausland hätten sich bereits gemeldet.

Nachdem Anfang März bereits ein Großauftrag über den Neubau von 160 Schüttgutwaggons über einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag zwischen der K+S AG und dem Waggonbau Niesky (WBN) gezeichnet werden konnte, gelang es dem Insolvenzverwalter Dr. Jürgen Wallner, einen weiteren Vertrag mit einem Logistiker über den Neubau von 149 Autotransportwaggons mit einem Gesamtvolumen von mehr als 23 Mio. Euro abzuschließen. Darüber hinaus konnten weitere kleinere Aufträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von etwa 11 Mio. Euro gesichert werden, deren Erfüllung nach der Insolvenzantragstellung zunächst gefährdet war. Somit läuft die Produktion in Niesky bei guter Auslastung mit 300 Arbeitsplätzen weiter. Die Produktionskapazitäten sind damit laut Mitteilung bis Ende des Jahres größtenteils ausgelastet.

13 Angebote aus dem In- und Ausland

Wie es weiter heißt, habe die erfolgreiche Auftragssicherung einen positiven Einfluss auf den bereits Anfang des Jahres angestoßenen strukturierten Prozess zum Unternehmensverkauf. So sind bis Ende März insgesamt 13 unverbindliche Angebote von potenziellen Investoren eingegangen. Diese wurden ausgewertet, geprüft und mit dem Gläubigerausschuss abgestimmt. Unter den Interessenten befinden sich sowohl strategische Investoren aus dem In- und Ausland als auch Finanzinvestoren. Mit einzelnen Interessenten wurden bereits persönliche Gespräche geführt. So fanden auch grundlegende Gespräche mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und seinem Wirtschaftsminister Martin Dulig in der Sächsischen Staatskanzlei statt, an denen Insolvenzverwalter Dr. Wallner teilnahm. Es folgten konkrete Gespräche über die WBN sowie eine Werksbesichtigung in Niesky.

In den kommenden Tagen werden ausgewählte Investoren mit der vertieften Prüfung der WBN beginnen können. Die aktuelle Auftragslage sowie die vorhandene Perspektive für zukünftige Projekte verschaffen dem Unternehmen dabei Luft und bieten dem neuen Investor eine gewisse Sicherheit. „Durch die positive Resonanz der Investoren sind wir weiterhin zuversichtlich, bis zum 30. Juni 2018 einen finanzstarken Investor mit tragfähigem Konzept zu finden“, erläutert Dr. Wallner.

Über den Waggonbau Niesky

Auf einer Produktionsfläche von rd. 37.000 qm entwickeln und fertigen rund 300 hoch qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter Güterwagen für Spezialanwendungen und den Logistikbereich auf der Schiene sowie Rohbauten aus Aluminium und Stahl für den Personenverkehr. Ergänzt wird das Portfolio durch Komponenten für die Schienenfahrzeugindustrie, wie beispielsweise innovative, lärmarme und instandhaltungs-freundliche Drehgestelle oder Baugruppen in Stahl, Edelstahl- oder Aluminiumausführung. Obwohl gut ausgelastet, drohte Ende 2017 die Zahlungsunfähigkeit des Lausitzer Traditionsbetriebs, so dass der neue Geschäftsführer Eduard Janßen am 27. Dezember 2017 den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Dresden stellte.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neue Schienen für die Güntzstraße

Dresden. Von Freitag, 27. April, 4:00 Uhr bis Freitag,  4. Mai 17:00 Uh,r wird die Straßenbahnlinie 13 zwischen Straßburger Platz und Sachsenallee in beiden Richtungen über Fetscherplatz, Blasewitzer Straße und Trinitatisplatz umgeleitet. Während dieser Zeit hält die Linie 13 nicht an den Haltestellen „St. Benno-Gymnasium“ und „Dürerstraße“, dafür zusätzlich an „Comeniusplatz“, Fetscherplatz“, „Gabelsberger Straße“, „Blasewitzer Straße“, „Trinitatisplatz“ und „Gerokstraße“. Schienen sind von 1986 Grund der Umleitung sind Reparaturen am Gleis unmittelbar im Kreuzungsbereich mit der Pillnitzer und Striesener Straße. Die Schienen auf der Günzsstraße stammen aus dem Jahr 1986 und sind nun über 30 Jahre alt. Inzwischen haben sie ihre Verschleißgrenze erreicht, so dass die Erneuerung auf einer Länge von insgesamt 110 Metern vorgesehen ist. Gewechselt wird nur die Stahlschiene, der Unterbau ist gut erhalten und verbleibt in alter Lage. Nach Abschluss der Reparaturen wird die Straßendecke im Reparaturabschnitt erneuert. Die Kosten dafür betragen rund 140.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur beglichen.  Umleitungen auch für Autofahrer Gebaut wird in zwei Etappen, bei denen auch Umleitungen für Autofahrer nötig sind. Vom 27. April bis 1. Mai ist die Günzstraße Richtung Sachsenallee gesperrt. Die beschilderte Umleitung führt über Stübelallee und Fetscherstraße. In Richtung Straßburger Platz führt eine ampelgeregelte Strecke an der Baustelle vorbei. Vom 1. Mai bis 4. Mai  ist dann nur noch der Abschnitt ab Kreuzung Pillnitzer beziehungsweise Striesener Straße bis Dürerstraße halbseitig gesperrt. Auch dann bleibt die Gegenrichtung durch Ampelregelung immer befahrbar. Alle Umleitungen sind entsprechend ausgewiesen. Die Straßenüberfahrt im Zuge der Pillnitzer Straße von und zur Striesener Straße wird während der gesamten Bauzeit gewährleistet. So kann die Buslinie 62 stets auf ihrer Stammstrecke verbleiben. Dennoch sollten Autofahrer dort mit Behinderungen rechnen und die Kreuzung nach Möglichkeit weiträumig umfahren. Von Freitag, 27. April, 4:00 Uhr bis Freitag,  4. Mai 17:00 Uh,r wird die Straßenbahnlinie 13 zwischen Straßburger Platz und Sachsenallee in beiden Richtungen über Fetscherplatz, Blasewitzer Straße und Trinitatisplatz umgeleitet. Während dieser Zeit…

weiterlesen