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Verdacht des Totschlags – Polizei nimmt 38-Jährigen fest

Görlitz. Die Mordkommission der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz ermittelt zum Tod eines 37-jährigen Görlitzers. Der Mann ist wahrscheinlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Ein Bekannter des Verstorbenen hatte sich am 27. Januar in den Nachmittagsstunden bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass er den 37-Jährigen nicht mehr erreichen könne. Daraufhin ließ die Polizei in einem Mehrfamilienhaus an der Rauschwalder Straße die Wohnungstür von der Feuerwehr öffnen und entdeckte den Mann leblos in den Räumlichkeiten. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen, allerdings war die Ursache dafür unklar. Der Verstorbene lebte in schwierigen sozialen Verhältnissen.

Bei der Obduktion des Toten entdeckten Rechtsmediziner Spuren und Verletzungen am Körper des 37-Jährigen, die auf Gewalteinwirkungen eines anderen hindeuten. Daher hat die Mordkommission die weiteren Ermittlungen übernommen. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Bisher konnte eine konkrete Todesursache nicht benannt werden.

Kriminaltechniker und die Tatortgruppe der Polizeidirektion suchten in der Wohnung des Opfers nach Spuren. Die Ermittler befragten Anwohner und gehen allen Hinweisen nach. Die Untersuchungen dauern an.

Inzwischen wurde ein Tatverdächtiger festgenommen und durch den Ermittlungsrichter am Amtsgericht Görlitz in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Gegen den 38-Jährigen wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Totschlag ist mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bedroht.

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