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Löbau hat neue Rettungswache

Löbau. Nach 15 Monaten Bauzeit ist am 8. Juni das Gebäude der neuen Rettungswache Löbau fertiggestellt worden. Zwar müssen die Außenanlagen noch ihr gewünschtes Erscheinungsbild bekommen, das Gebäude kann aber bereits für die Nutzung vorbereitet werden.

„Der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes hat mit dem Bau dieses modernen Gebäudes optimale Bedingungen für die Rettungskräfte geschaffen. Der neue Standort an der B6 ermöglicht aber auch ein schnelleres Eintreffen der Notfallrettung am Einsatzort“, stellte der amtierende Dezernent und Bauamtsleiter Dieter Peschel fest.

Rund zwei Millionen Euro wurden für den Neubau investiert. Kosten, die in den nächsten Jahren durch die Krankenkassen als Kostenträger des Rettungsdienstes refinanziert werden, wie Peschel sagte. Die Wache in Löbau wird vom ASB Rettungs- und Sozialdienst Löbau betrieben und versorgt das Gebiet Löbau, Rosenbach, Lawalde, Großschweidnitz und Kottmar.

Der Neubau wurde notwendig, weil die bisherige Rettungswache in der Georgewitzer Straße in Löbau nicht mehr den aktuellen gesetzlichen Erfordernissen entsprach. Entstanden sind eine Fahrzeughalle mit acht Stellplätzen, einem Sozialbereich und einem Schulungsraum.

Bei den Funktionsräumen wurde außerdem das Augenmerk auf Räumlichkeiten für  Dekontamination und Desinfektion gelegt. Im Sinne einer nachhaltigen Energieerzeugung und –verwendung sorgt eine Solaranlage für warmes Trinkwasser und die Unterstützung der Heizung. Diese Rettungswache ist zudem Lehrrettungswache für die Ausbildung von Notfallsanitätern.

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