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Knochen eines Weltkriegssoldaten entdeckt

Weißkeißel. Vergangene Woche waren Kriminaltechniker der Polizeidirektion Görlitz gemeinsam mit Mitarbeitern des Landesamtes für Archäologie und Soldaten der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz im Einsatz. Sie untersuchten dort den Fundort von Knochen, welche ein Mitarbeiter der militärischen Liegenschaft in einem Waldstück unweit der B 115 entdeckt hatte.

Eine gerichtsmedizinische Untersuchung des Schädels und der Skelettstücke hatte zwischenzeitlich ergeben, dass diese menschlichen Ursprungs waren. Es handelte sich um die sterblichen Überreste eines Mannes, der offenbar schon mehrere Jahrzehnte im Sand des Truppenübungsplatzes gelegen haben könnte.

Um die weiteren Umstände des Todes zu klären, untersuchten die Experten für forensische Untersuchungen den Fundort. Bei ihrer akribischen Suche fanden sie weitere Knochenstücke, die in Summe ein beinah vollständiges Skelett ergaben sowie aussagekräftige Hinweise darauf, dass es sich bei dem Verstorbenen mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen im Verlauf des Zweiten Weltkriegs gefallenen deutschen Soldaten handelte. Er hatte im Juni 1924 geheiratet - das verriet ein goldener Ehering am Fundort. Nach Abschluss der Spurensuche übergaben die Kriminalisten die Knochen und Fundstücke an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, welcher nun für eine angemessene Bestattung des noch unbekannten Verstorbenen sorgen wird. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind abgeschlossen.

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Flammeninferno: Frisch renoviertes Wohnhaus brennt nieder

Sornßig. In der Nacht zu Freitag kam es in Sornßig gegen 1:15 Uhr zu einem Wohnhausbrand. Der Bewohner eines Hauses hatte den Brand in seinem Zuhause bemerkt und noch versucht, mittels Feuerlöscher selbst gegen die Flammen zu kämpfen. Unglücklicherweise scheiterte er dabei.Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, schossen schon große Flammen aus den Fenstern des mit Holz vertäfelten Hauses. Immer mehr wurde klar: Hier ist nichts mehr zu retten!Hunderte Meter Schlauch mussten gelegt werden, um Löschwasser zur Einsatzstelle zu bekommen. Immer wieder zündete das Feuer im Inneren durch, die Flammen schlugen zum Schluss auch aus dem Dachstuhl. Die Holzfassade machte es den Kameraden zusätzlich schwer, da immer wieder Glutnester im Holz entfachten.Besonders traurig: Das Objekt - unter anderem die Fassade - wurde erst Anfang des Jahres renoviert. Einige Kameraden der Feuerwehr waren sogar beim Umbau selbst mit dabei.Bis in die Morgenstunden zog sich der Einsatz, gegen 4 Uhr war das Feuer schließlich vollkommen unter Kontrolle. Die Polizei hat vor Ort ihre Ermittlungen übernommen, im Laufe des Freitags wird vermutlich ein Brandursachenermittler seine Arbeit aufnehmen.Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.LausitznewsIn der Nacht zu Freitag kam es in Sornßig gegen 1:15 Uhr zu einem Wohnhausbrand. Der Bewohner eines Hauses hatte den Brand in seinem Zuhause bemerkt und noch versucht, mittels Feuerlöscher selbst gegen die Flammen zu kämpfen. Unglücklicherweise…

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