as

Zimmis Einwurf – Im Regel-Wahnsinn

Dresden. Zu viel Whisky, oder was? Vielleicht haben die alten Herren des Internationalen Regel Board aber nur mit Eierlikör ihre Sinne verkleistert.

 Erst hat der Technische Direktor der FIFA, Marco van Basten, das Abseits abschaffen wollen. Dann den Elfmeter auswechseln wollen gegen den Penalty vom Eishockey. Und jetzt spielen alle nach Eishockey-Regeln. Zweimal 30 Minuten effektive Spielzeit. Immer, wenn unterbrochen wird, bleibt die Zeit stehen. Ach so, ein klein wenig Basketball kommt auch noch dazu. Ein Verteidiger, der fünf Mal Foul spielt, muss wie in der körperlosen Sportart, das Spielfeld verlassen. Ja, sie machen sich so ihre Gedanken, die wichtigen Leute, die den Fußball bestimmen. Logisch, denn im Eishockey gibt es schon in allen drei Dritteln zweimal die perfekte Werbeunterbrechung. Oder geht es tatsächlich um mehr Fairplay?

Weil doch immer eine Mannschaft auf Zeit spielt. Die, die führt. So lauten die Totschlagargumente.
Und es werden immer mehr hirnlose Versuche folgen, den beliebten Fußball kaputt zu spielen. Wie wäre es denn mit einem Handstand, bevor ein Freistoß ausgeführt werden darf? Damit noch ein Element aus dem Turnen eingearbeitet wird. Auch könnte man den Strafraum mit einem kleinen Wassergraben oder einer Minihecke ausstatten. Damit auch Springreiten eine Rolle spielt. Und wenn ein Torhüter drei Minuten keinen Ballkontakt hatte, muss er sich an seiner Querlatte fünf Mal mit gestreckten Beinen hochziehen. Dafür gibt es vom fünften bis achten Offiziellen eine A – und B- Note, damit das Spiel noch attraktiver wird. Die könnte am Ende bei einem Unentschieden mit in die Wertung eingehen. Ach, der Blödsinn reicht ihnen nun endgültig. Den ich niederschreibe oder der mit dem Fußball so getrieben wird? Ja, mir reicht es schon lange.

Ihr Gert Zimmermann

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.