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Zimmis Einwurf – Fußball-Terrier bändigen

Dresden. Ein Glück, dass Dynamos Pressesprecher Henry Buschmann einen Hund zu Hause hat. So weiß er, wie man Fußball-Verrückte wieder einfängt.

 Am Montagabend auf dem Heiligengeistfeld von St. Pauli musste Buschmann kurzer Hand sein Gespür gegen einen Dynamo-Akteur einsetzen. Gegen Aosmann. Der wollte sich schnurstracks selbst einwechseln. So wie damals Günter Netzer. Es war 1973 während der Verlängerung im Pokalfinale gegen den 1. FC Köln. Sein Trainer Hennes Weisweiler wusste, dass sein Star zu Real Madrid wechseln würde und ließ ihn draußen. Diesmal wusste Trainer Uwe Neuhaus, dass Aosmann noch nicht fit für den heißen Kampf am Millerntor war und ließ ihn sitzen. Ein gelbes Hemd flog durch die Luft. Der Pressesprecher bändigte den Fußball-Terrier. Aosmann ist natürlich nicht Netzer. Es wird zu reden sein. Die Mannschaftskasse hat noch ein großes Loch.

Reden wir aber über Positives. Was Dynamo Dresden auf St. Pauli ablieferte, war aller Ehren wert. Das Remis war am Ende gerecht, auch wenn die Hamburger immer wieder über das angebliche Nicht-Abseits von ihrem Stürmer Allagui diskutierten. Ja, es war ein Hauch von Abseits und damit alles korrekt.

In der Truppe stimmt es. Sie liefen, bis die Wadenkrämpfe die Muskulatur eroberten. Sie hatten genügend Selbstbewusstsein, dem Gegner im ersten Abschnitt ihr schwarz-gelbes Konzept überzustülpen. Sie steckten binnen weniger Minuten zweimal einen Rückstand weg. Darauf lässt sich aufbauen. Und die Dynamos vergaßen nicht, ihren schwer verletzten Stürmer mit einem eigens dafür angefertigten Shirt beim Aufwärmen zu grüßen. „Paco – come back – stronger!"

Testroet wird es gefreut haben. Mit dem Abpfiff spielten sie im Stadion Amapola von der schwedischen Gruppe Spotnicks. Musik mit Charakter. Dynamo hatte ihn.

Ihr Gert Zimmermann

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Dresden. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

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