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Zimmis Einwurf - Der Herr Kutschke

Dresden. Ach, du meine Nase! Ein Kobold, der Schlechtes dabei denkt, ist der wechselgeile Stefan Kutschke nun wahrlich nicht. Eher ein Verwirrter, der sich tief in den Wald begibt und nach dem Holländer Michel ruft.

Der Kutschke hat gerade sein Herz gegen einen kühlen Stein ausgetauscht. Wenn er sich wenigstens dazu bekennen würde, dass viel Geld ihn glücklich macht und ein tolles, manipuliertes Auto bei ihm für eine noch größere gesellschaftliche Reputation sorgen soll, wäre ja alles in Ordnung. Aber von Leidenschaft zu fabulieren, die nun endlich in Ingolstadt auch ihn mitreißen wird zu einer neuen höheren Herausforderung. Igitt. So viel Fusel kann ja kein normaler Mensch saufen, um sich wenigstens für Momente das eigene Leben zu vernebeln.
Tja, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, was machen sie jetzt eigentlich mit den schönen Hemden und der Aufschrift ihres Idols. In den Keller verschwinden lassen oder wenigstens noch Fenster putzen damit. Zweites wäre ja noch sinnvoll. So ein Ding geht aber auch als Mahnmal zu verwenden. Nein, so möchte ich nie werden. Könnte man drauf malen. Damit wir uns recht verstehen. Es geht nicht um die fußballerischen Fähigkeiten des von den Fans erkorenen Fußballgottes, es geht einzig und allein nur um die Manipulation eines noch vor Wochen angebeteten Typs, der nun einfach nur an den Auszahlschalter gehen will und endlich mal glücklich sein will. So wie wir alle. Ja, wir alle waren so glücklich, als wir endlich die 100 Deutschen Mark als Begrüßungsgeld in den Händen hielten und endlich Bananen kaufen durften. Und wenn wir ordentlich blauäugig waren, leisteten wir uns noch viel mehr. Aber nicht den Film vom kalten Herz. Dann doch lieber den Spruch vom Propheten Matthäus: Wir sollten uns keinen Sand in den Kopf stecken!

Ihr Gert Zimmermann

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Dresden. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

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