Claudia Trache

Was macht Sachsens Innenminister hier?

Dresden. Der sächsische Innenminister Markus Ulbig übergab heute an Bürgermeister Dr. Peter Lames vier Fördermittelbescheide in Höhe von insgesamt 627.000 Euro.

Damit werden in den kommenden Monaten drei Kunstrasenplätze saniert (Sportanlage Saalhausener Straße 30, Sportanlage Stuttgarter Straße 41 und Steirische Straße 1) sowie der Tennenplatz an der Oskar-Röder-Straße 4a zu einem Kunstrasenplatz umgebaut.

„Diese umfangreichen Förderungen kommen einer Vielzahl Dresdner Fußballvereine zugute. Sie werden künftig bessere Bedingungen für Training und Turniere vorfinden. Moderne Sportstätten sind schließlich die Grundlage für Spaß am Sport und guten Leistungen“, sagte Markus Ulbig.  

Im Herbst dieses Jahres sollen die Sportanlagen Stuttgarter Straße 41 (Heimstätte des FV Dresden Süd-West) sowie Steirische Straße 1 (FV Dresden 06 Laubegast) fertig gestellt sein. An beiden Plätzen werden der alte Kunstrasenbelag ausgetauscht und die notwendigen Sicherheitsbereiche eingerichtet.

Der alte Kunstrasenbelag der Sportanlage Saalhausener Straße 42 (Heimstätte von FV Hafen Dresden und FV Löbtauer Kickers 93) wird ausgetauscht. Der vorhandene Platzaufbau muss dabei grundlegend überarbeitet und neu aufgebaut werden. Außerdem werden die Wege um den Kunstrasenplatz sowie die zentrale Zufahrt und die Ballfänge grundlegend erneuert.

Der Kunstrasenplatz auf der Sportanlage Oskar-Röder-Straße 4a (Heimstätte des SV Helios 24 Dresden) wird auf dem alten Hartplatz errichtet. Flächendrainagen zur Entwässerung werden ebenso eingebaut, wie neue Ballfangzäune. Beide Plätze sollen im Frühjahr 2018 fertig gestellt werden.

„Ältere Kunstrasenplätze zu sanieren und Hartplätze in neue Kunstrasenplätze umzubauen, sind zwei aktuelle Schwerpunkte des Eigenbetriebs Sportstätten der Landeshauptstadt Dresden. Vier solcher Spielflächen nehmen wir jetzt in Angriff“, erklärt Bürgermeister Dr. Lames. Dafür haben wir Investitionen in Höhe von 2,7 Millionen Euro eingeplant. Hinzu kommen die Fördermittel aus der investiven Sportförderung des Freistaates. Das Programm ist ein wichtiger und unverzichtbarer Baustein für die Finanzierung unserer kommunalen Sportinfrastruktur. Wir freuen uns deshalb sehr über die Förderzusagen“, so Dr. Lames weiter.

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Eggerts Ostwind – Wahl-Sinn

Sachsen. Es gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" stammt nicht, wie der mecklenburgische AfD-Chef Leif-Eric Holm erkannt haben wollte, aus der DDR-Werbekiste. Ob das den Slogan besser macht, sei dahin gestellt. Auf alle Fälle sorgte der Mann mit seiner fälschlichen Behauptung für Misstrauen in AfD-Entäußerungen generell. Und er provozierte Aufmerksamkeit für die gängige Wahlwerbung, der ansonsten wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und deren Erkenntnisgehalt bei null liegt. Oder wie ergeht es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich in diesen Tagen vor der Bundestagswahl tatsächlich einmal durch den Sprüchewald quälen? Wem schreiben Sie beispielsweise den Ruf „Es geht um unser Land!" zu? Der FDP, der AfD, der SPD, den Linken, den Grünen? FDP wäre richtig. Die SPD variiert die nationale Karte mit „Zum Land der Dichter und Denker passt eine Politik, die in Ideen investiert", die AfD mit „Mut zu Deutschland!", während ein Spitzen-Linker versichert: „Mit Armut in unserem reichen Land werde ich mich nicht abfinden". Allein die Grünen haben es nicht so mit dem Deutsch-Nationalen. Sie murmeln etwas „Von weniger Europa hat keiner mehr!" Da wissen wir dann, wo es lang geht. Nach der Wahl. Ihr Hans EggertEs gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates…

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