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Telefonbetrüger versuchen es erneut

Dresden. In der vergangenen Nacht waren im Großraum Dresden offenbar wieder Telefonbetrüger am Werk.

Die Unbekannten hatten seit dem Abend bei diversen vorrangig älteren Personen angerufen und sich als Polizeibeamten ausgegeben. Die Angerufenen wurden nach ihren finanziellen Verhältnissen sowie Wertgegenständen im Haus befragt. Teilweise gaben die Betrüger vor, die Polizei hätte in der Nähe Einbrecher geschnappt und die Wertsachen wären den Wohnungen nicht mehr sicher.

Bei den Anrufen hatten die Betrüger die Dresdner Ortsvorwahl 0351 und Notrufnummer 110 als anrufende Nummer eingespielt.

Insgesamt hatten sich 38 Angerufene aus Dresden und Radebeul bei der Polizeidirektion Dresden gemeldet. Die bisher bekannten Betroffenen hatten die Betrugsversuche erkannt. Ein Schaden ist bis jetzt nicht bekannt.

Die Polizei rät: Die Polizei nutzt in keinster Weise die Notrufnummer 110, um mit Personen in Verbindung zu treten. Diese Rufnummer dient ausschließlich der Entgegennahme von Notrufen von Bürgern!

Kein Polizeibeamter wird von Ihnen persönliche Vermögensdaten am Telefon erfragen und Ihnen mitteilen, dass Ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei!

Kein Polizeibeamter wird bei Ihnen anrufen, Sie über Verfahren oder verdeckte Polizeimaßnahmen informieren!

Kein Polizeibeamter wird Sie auffordern, Ihr Geld nach Hause zu holen und in der Folge an einen „verdeckten Ermittler" zu übergeben! Dies trifft auch auf Schmuck und Wertsachen zu.

Vertrauen Sie nicht den angezeigten Telefonnummer auf Ihrem Telefon, wenn Sie diese nicht kennen bzw. Sie sich nicht sicher sind, ob diese korrekt ist.

Ziehen Sie bei mysteriösen Anrufen Angehörige oder Vertrauenspersonen hinzu und verständigen Sie ihre örtliche Polizei! (ju)

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Dresden. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

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