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Telefonbetrüger versuchen es erneut

Dresden. In der vergangenen Nacht waren im Großraum Dresden offenbar wieder Telefonbetrüger am Werk.

Die Unbekannten hatten seit dem Abend bei diversen vorrangig älteren Personen angerufen und sich als Polizeibeamten ausgegeben. Die Angerufenen wurden nach ihren finanziellen Verhältnissen sowie Wertgegenständen im Haus befragt. Teilweise gaben die Betrüger vor, die Polizei hätte in der Nähe Einbrecher geschnappt und die Wertsachen wären den Wohnungen nicht mehr sicher.

Bei den Anrufen hatten die Betrüger die Dresdner Ortsvorwahl 0351 und Notrufnummer 110 als anrufende Nummer eingespielt.

Insgesamt hatten sich 38 Angerufene aus Dresden und Radebeul bei der Polizeidirektion Dresden gemeldet. Die bisher bekannten Betroffenen hatten die Betrugsversuche erkannt. Ein Schaden ist bis jetzt nicht bekannt.

Die Polizei rät: Die Polizei nutzt in keinster Weise die Notrufnummer 110, um mit Personen in Verbindung zu treten. Diese Rufnummer dient ausschließlich der Entgegennahme von Notrufen von Bürgern!

Kein Polizeibeamter wird von Ihnen persönliche Vermögensdaten am Telefon erfragen und Ihnen mitteilen, dass Ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei!

Kein Polizeibeamter wird bei Ihnen anrufen, Sie über Verfahren oder verdeckte Polizeimaßnahmen informieren!

Kein Polizeibeamter wird Sie auffordern, Ihr Geld nach Hause zu holen und in der Folge an einen „verdeckten Ermittler" zu übergeben! Dies trifft auch auf Schmuck und Wertsachen zu.

Vertrauen Sie nicht den angezeigten Telefonnummer auf Ihrem Telefon, wenn Sie diese nicht kennen bzw. Sie sich nicht sicher sind, ob diese korrekt ist.

Ziehen Sie bei mysteriösen Anrufen Angehörige oder Vertrauenspersonen hinzu und verständigen Sie ihre örtliche Polizei! (ju)

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