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Soll Dresden Lenin ersteigern?

Dresden. Das zwölf Meter hohe Denkmal für Wladimir Iljitsch Lenin, das von 1974 bis 1992 auf der Prager Straße/Wiener Platz stand, soll am 17. Juni versteigert werden.

André Schollbach, Linken-Fraktionsführer im Stadtrat, sieht in dem Denkmal ein Kulturgut von großem historischen Wert, das bewahrt werden sollte. Er plädiert dafür, dass sich die Stadt an der Versteigerung beteiligen sollte. Das Startgebot liegt laut Homepage www.auktionspunkt.de bei 150.000 Euro. (cpö)

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Kommentar von Erika hofmann
Dresden sollte es nicht ersteigern.Wie mir bekannt ist, hat der jetzige Besitzer sich verpflichtet einen Denkmalpark zu errichten. Was wohl nicht geschah. Die Erben des verstorbenen Besitzers müßten sich
an diesem Versprechen halten. Wenn sie das nicht tun, dann müsstn sie das Denkmal der Stadt Dresden unentgeltlich zurück geben. Handel damit zu treiben wäre etwas für den Juristen. Die Stadt Dresden könnte eine Anzeige erlassen.
Evtl. könnten die Erben Lagergebühren verlangen, d.h.
mit bestimmten Belegen.
Mit freundlichen Grüßen
Erika Hofmann