André Schramm

Sachsen: Pflegedatenbank ist online

Dresden. Seniorenheim, Tagespflege und Alltagsbegleiter: Die neue Pflegedatenbank ist seit heute online und informiert über Angebote im Freistaat. Selbst wer einen Bringedienst sucht, erfährt was der kostet.

 Sozialministerin Barbara Klepsch strahlt als sie anfängt von der Pflegedatenbank zu erzählen. „Seit 2015 unterstützt der Freistaat die Pflegekoordinatoren finanziell. Die Pflegedatenbank ist nun der nächste Schritt zur vernetzten Pflegestruktur in Sachsen“, so die Ministerin. Man habe sich bewusst gegen Pilotprojekte, einen Flickenteppich aus Modellregionen und Pflegestützpunkten entschieden. Stattdessen wurde eine Datenbank online geschalten, die flächendeckend über Angebote in der Pflege  informiert.

Unter www.pflege.sachsen.de finden sich nicht nur ambulante Dienste und stationäre Angebote, sondern auch Adressen von nachbarschaftlichen und ehrenamtlichen Hilfsleistungen.  Über verschiedene Parameter kann der Benutzer seine Suchkriterien auf eine bestimmte Region und/oder Wunschleistung einschränken. Zudem zeigen die Suchergebnisse auch die jeweiligen Kosten an und bieten eine Vergleichsmöglichkeit.

Klepsch versprach, dass die Datenbank täglich gepflegt werde.  Gespeist wird das Informationsportal von 22 Quellen (u.a. AOK Plus und Statistische Landesamt). Wie groß der Kreis der potentiellen Nutzer ist, zeigen Zahlen aus Dresden. „27 Prozent sind über 60 Jahre. Wir sprechen da von 148.000 Bürgerinnen und Bürgern“, sagte Dresdens Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann. Sie sieht in der Plattform außerdem ein gutes Instrument für Kommunen und Landkreise, die wissen wollen, wo es in Sachen „Pflege“ noch klemmt.

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Dresden. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

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