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Lego im Essen: Wer macht denn so was?

Dresden. Am 29. April von 10 bis 12 Uhr gibt es im Dresdner Comicladen eine Legographie zu erleben. Eine was?

Seit über einem Jahr setzen Sören Grochau und Michael Feindura unter dem Namen „eat my bricks“ Plastikfiguren in humorvollen, aber auch politischen Kontexten in Szene. "Bislang haben wir unsere Bilder nur online veröffentlicht. Der Dresdner Comicladen und der dazugehörige Merch-Store Crosstopia bieten uns nun die Möglichkeit, auf ihrer Ladenfläche unsere Bilder auch live erfahrbar zu machen", so Sören Grochau. Dem ehemaligen Grafik-Designer ist keine Idee zu schräg. Er hängt nach 20 Jahren den Job an den Nagel, um seinen Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Er wird Erzieher. Sein Herzblut für Minifiguren entdeckt er im Spiel mit seinem Sohn. Die Tochter spendet seiner kindischen Leidenschaft gnädig Applaus, was den unerschrockenen Vater jedoch lediglich anspornt.

Michael Feindura

Der passionierte Musikliebhaber und Plattensammler ist zweifacher Vater und Profi für Kommunikation und Marketing. Die Kamera ist sein täglicher Begleiter. Dabei ist der Autodidakt ein echter Allrounder. Seinen Fokus legt er nicht nur auf fotografische Details, sondern auch auf die politischen Geschehnisse unserer Welt. Mit viel Fingerspitzengefühl rückt er ins Licht, was ins Licht gehört. Auch Plastikfiguren.

Der Dresdner Comicladen befindet sich auf der Bautzner Straße 30.

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Eine mystische Hexennacht steht bevor

Heidenau. Gruslig und schaurig - in Heidenau tanzen am 30. April, Hexen in den Mai. Und das rund um ein Walspurgisfeuer. Das Spektakel auf der Festwiese an der Elbstraße beginnt bereits am Nachmittag mit allerlei Kurzweil insbesondere für Kinder. „Die Hexe im Märchenschloss“ heißt ab 15 Uhr ein einstündiges Mitmach-Programm. Dabei können die Jüngsten gemeinsam mit Figuren aus dem Märchenland allerlei Abenteuer erleben. Bis 19 Uhr wird von den Kleinen auch Kreativität gefragt. Sie können u.a. Luftballons modellieren, sich schminken oder ihre Haut mit Glitzer-Tattoos verzieren lassen. Wenn 18.30 Uhr die Feuerwehrleute das Feuer entzünden, startet die besonders mystische Heidenauer Nacht, die zum vierten Mal der Heimat- und Kulturverein gestaltet. 19 Uhr treiben Hexen - stil- und täuschend echt verkleidete Frauen des Heidenauer Hexenclubs - bei ihrer Musik-Show ein Spiel um die Flammen. Im Kostüm und extra von einer Visagistin geschminkt, gilt es nicht nur „böse Geister zu vertreiben“. Im Mittelpunkt der Aufführung steht diesmal ein begabtes, intelligentes, jedoch in sich verschlossenes, ständig mit dem Smartphone beschäftigtes Teenager-Mädchen. Von seiner Umgebung isoliert, ist sie nur noch per Touchklicks sozial vernetzt. Als Nerd gerät sie in die Fänge einer „Hexen-App“ und wird dadurch ihrer Freiheit beraubt. Um sich wieder zu befreien, muss sie vier Aufgaben erfüllen: u.a. Kräuter in einem Garten finden, mit dem Besen fliegen und zu guter Letzt gegen einen Giganten kämpfen. Aber keine Angst. Sie wird es überstehen: Ende gut, alles gut. Bei der Walpurgisnacht gibt es gegen 20 Uhr - mit Einbruch der Dunkelheit - einen weiteren Höhepunkt: Der Tanz der Hexen um den mit bunten Bändern geschmückten Maibaum. Mit getunten Besen werden sich die gefühlt 900 Jahre alten Wesen geheimnisvoll ringsum die lodernden Flammen bewegen. „Wir wollen mit allen eine große Hexenparty feiern“, sagt Annette Denzer-Ruffani, Geschäftsführerin des Heimat- und Kulturvereins. Damit das ein schönes Bild ergibt, sind sämtliche Besucher, vor allem die Jüngsten, von vornherein aufgefordert, kostümiert an die Elbe zu kommen. „Kinder aber auch Erwachsene sollen sich bitte als Hexen verkleiden.“ Für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt. (df)Gruslig und schaurig - in Heidenau tanzen am 30. April, Hexen in den Mai. Und das rund um ein Walspurgisfeuer. Das Spektakel auf der Festwiese an der Elbstraße beginnt bereits am Nachmittag mit allerlei Kurzweil insbesondere für Kinder. „Die Hexe im…

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