Carola Pönisch

HappyEnd für Hundeoma Frieda

Dresden. Oder besser Sissi? Denn unser Woku-Pfötchen von Oktober trägt nun einen anderen (richtigen) Namen...

Ob diese kleine Hündin jemals vermittelt wird? Ob dieses ältere, blinde Fellknäuel das Herz eines Dresdners erweicht? Zugegeben: Wir glaubten nicht daran.

Doch die kleine Frieda hatte Glück. Denn als Heike Schindler und ihr Mann Eckard Neuwirth Anfang November den Beitrag im WochenKurier lasen, mussten sie nicht lange nachdenken: »Wir fahren ins Tierheim und holen Frieda.«

Gesagt, getan. Und dann war es Liebe auf den ersten Blick – zumindest bei den Schindlers, denn Frieda ist ja altersbedingt blind. »Unsere Yorkshire-Hündin Mimi, die zwölf Jahre bei uns lebte, war acht Wochen vorher gestorben. Das war für uns ein ziemlicher Schock«, erzählt Heike Schindler.

Zum Glück hatte sich das Paar von all dem Equipment ihrer geliebten Mimi noch nicht trennen können und so konnte sich Frieda sprichwörtlich ins gemachte Nest setzen.

Überraschung bei Tasso

Frieda? »Sie heißt Sissi«, lacht Heike Schindler. Denn die zwölf Jahre alte Hündin ist gechippt und als das Tierheim Dresden den Besitzerwechsel an Tasso, das bundesweite Haustierzentralregister, meldete, stellte sich heraus. Frieda heißt Sissi. Und weil die Hundeoma auf den Namen reagiert, wird sie im Hause Schindler /Neuwirth auch so genannt.

Im kommenden Jahr wird Sissi dann sogar den Wilden Kaiser treffen. »Dorthin fahren wir seit vielen Jahren in Urlaub, da war auch unsere Mimi immer mit.« Sissi am Wilden Kaiser: Besser hätte es die kleine Hündin aus dem Tierheim gar nicht treffen können.

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