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Handball: Ostderby hat zwei Gewinner

Dresden. Das erste Ostderby für den HC Elbflorenz Dresden in der 2. Bundesliga hatte einen verdienten Sieger.

Nach sechzig Minuten setzte sich das Team von Christian Pöhler mit 30:27 gegen den ThSV Eisenach durch. Das Duell – Newcomer gegen Traditionsverein – hielt über sechzig Minuten, das was es vorher versprach. Eine volle Halle, Spannung pur und eine tolle Athmosphäre auf den Rängen.

Während Fußballanhänger die Frage nach Tradition und neu entstandener Verein gern auch einmal außerhalb des Spielfeldes klären, geben sich Handballfans in dieser Hinsicht wesentlich entspannter. Da war sehr oft ein „Ah“ oder „Oh“ und ein „sehr schön“ von den zahlreich angereisten Fans aus der Wartburgstadt zu hören als sie den Dresdner Handballtempel betraten.

Auf dem Parkett schenkten sich beide Teams nichts. Dresden führte nach einer Viertelstunde mit fünf Treffern in Folge mit 8:3.

Die Gäste blieben nichts schuldig und glichen nach ebenfalls fünf Treffern zum 8:8 aus. So eng blieb es bis in die Schlussphase in der das Pöhler Team das bessere Durchsetzungsvermögen bewies. Rene Boese war aus Gästesicht der „Boesewicht“, der mit zwei Treffern in Folge für das 28:24 (55.min) und den entscheidenden Abstand sorgte.

Der zweite Gewinner ist der Handball in Dresden. 2.581 Zuschauer feierten ihre Mannschaften auch noch nach dem Abpfiff. (Reiche)

 

 

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