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Dresdner Teddys bald auf Weltreise

Dresden. Etwa 800 Teddy-Exemplare gehören zur Sammlung des Dresdners Lutz Reike (48). Eine Auswahl der schönsten Bären macht sich im nächsten Jahr auf große Reise über den Teich.

  In einem großen Überseekoffer sind einige seine Teddybären derzeit im Gewandhaus zu erleben. Unter ihnen befindet sich auch ein Steiff-Exemplar von 1905 und der legendäre Teddy, der zusammen mit David Maddox am Nordpol war. Im Juni 2017 soll es dann auf große Weltreise gehen.

„Auf der ITB in Berlin habe ich die Direktorin des German-American Heritage Museums getroffen. Sie war sofort begeistert von der Idee“, sagt Lutz Reike, der Deutschlands größten Teddy-Fundus besitzt. Das Washingtoner (DC) Museum hat sich auch bereit erklärt, sämtliche Unkosten zu tragen. „Allerdings ist der Transport in die USA nicht ganz einfach. Jeder Teddy braucht einen Pass samt Foto und Angaben zu Gewicht usw.“, so Reike weiter. Derzeit werde noch daran gearbeitet, die Schau auch in Dresdens Partnerstadt Columbus (Ohio) zu zeigen. 

Lutz Reike sammelt seit 2002 Teddys. Seine erste Ausstellung „Mein Freund der Teddy“ lockte 2005 mehr als 4.000 Besucher in die Alte Apotheke (Radebeul) und wird zum Jahresende im KaufPark Nickern zu erleben sein. Seine erste Teddy-Erfahrung im Kindesalter war hingegen ziemlich traurig. "Mein Lieblingsbär war verloren gegangen. Als meine Mutter ihn fand war er so vermodert, dass sie ihn in den Ofen warf", erinnert er sich. Bis heute hat er das Exemplar trotz unzähliger Flohmarktbesuche nicht wieder gefunden. 

Für weitere Überseekoffer (Stückpreis: 2.000 Euro) sucht er noch Sponsoren.  Hier gibt´s Infos. 

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Dresden. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

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