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Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt

Dresden. Morgen, 8. September, 12 Uhr, beginnt der diesjährige Dresdner Herbstmarkt. Bis zum 3. Oktober bieten über 100 Händler täglich von 10 bis 19 Uhr ihr breites Warenangebot auf dem Altmarkt an. Passend zur Erntezeit werden unter anderem Obst und Gemüse aus der Region, Imkereierzeugnisse sowie Handwerkskunst angeboten.

Offizielle Eröffnung mit Fassbieranstich
Die offizielle Eröffnung des Herbstmarktes findet am 8. September, 11 Uhr, mit Radio-Dresden-Moderator Robert Drechsler, Live-Musik von Der Traveler und einem Fassbieranstich auf der Bühne statt. Die zünftige Aufgabe übernimmt gegen 11.45 Uhr Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. „Ich lade alle Dresdnerinnen und Dresdner ein. Das bunte Händlertreiben, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und kleine Bier- und Weingärten laden zum Bummeln und Verweilen ein. Und auch für die Kleinen gibt es, mit Kinderkarussell und Kindereisenbahn, einiges zu erleben“, so Franke. Das Bierfass wird von der Eventgastronomie Patrick Liebig spendiert.

Köstlichkeiten aus Ungarn
Vom 13. bis 17. September bieten ungarische Händler Kunsthandwerk und landestypische Köstlichkeiten auf dem Altmarkt an. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es zahlreiche ungarische Imbiss-Spezialitäten wie den röhrenförmigen ungarischen Baumkuchen „Kürtöskalács“. Geräucherte Hartwurst, Salami und Schinken, Speck von Mangalica-Schwein und Hirsch, Ziegen- und Kuhkäse, ungarischer Wein, Palinka und kunsthandwerkliche Produkte runden das Sortiment ab.

Brotmarkt der Bäckerinnung Dresden
Am Wochenende, 16. und 17. September, lädt die Bäckerinnung Dresden zum traditionellen Brotmarkt ein. Gemeinsam mit der Dresdener Mühle und Radio Dresden zeigen zehn Bäckerbetrieb ihre neuesten Kreationen und natürlich alles was schon immer besonders lecker war.

Autofreier Tag zwischen Altmarkt und Kulturpalast
Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, vom 16. bis 22. September, findet am Sonnabend, 16. September,  von 11 bis 18 Uhr, ein autofreier Tag statt. An diesem Tag wird die Wilsdruffer Straße zwischen Altmarkt und Kulturpalast für Autos gesperrt. Vereine und Initiativen informieren über das Thema Nachhaltigkeit und zeigen umweltfreundliche Alternativen zum Auto auf. Auf der Westseite des Altmarktes präsentiert der Lebenshilfe e. V. eine Outdoor-Fahrradwerkstatt und bietet aufgepeppte, gebrauchte Räder zum Verkauf an. Auch der Carsharing-Anbieter teilAuto stellt sein Konzept vor. Ab 13 Uhr findet auf der Herbstmarktbühne eine Diskussionsrunde mit der Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen zum Thema „Brauchen wir alternative Verkehrsmittel und sind zu finanzieren?“ statt.

Das vollständige Programm zum Autofreien Tag und zur Europäischen Mobilitätswoche in Dresden ist ausführlich im Internet unter www.dresden.de/mobilitaetswoche zu finden.

Pilzberatung am Europäischen Pilztag
Am Sonnabend, 23. September, erklärt die Kreispilzberaterin und Kreisnaturschutzbeauftragte des Landkreises Mittelsachsen, Sieglinde Köhler, worin sich essbare von weniger schmackhaften Pilzen unterscheiden und wie man sie sicher erkennen kann. Pilzsammler können sich vor Ort mit ihren Funden beraten lassen. Außerdem erwartet die Marktbesucher ein Wettstreit der Händler um das schmackhafteste Pilzgericht.

Der Herbstmarkt wird vom Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden organisiert. Das vollständige Programm ist im Internet unter www.dresden.de/maerkte zu finden.

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Eggerts Ostwind – Wahl-Sinn

Sachsen. Es gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" stammt nicht, wie der mecklenburgische AfD-Chef Leif-Eric Holm erkannt haben wollte, aus der DDR-Werbekiste. Ob das den Slogan besser macht, sei dahin gestellt. Auf alle Fälle sorgte der Mann mit seiner fälschlichen Behauptung für Misstrauen in AfD-Entäußerungen generell. Und er provozierte Aufmerksamkeit für die gängige Wahlwerbung, der ansonsten wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und deren Erkenntnisgehalt bei null liegt. Oder wie ergeht es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich in diesen Tagen vor der Bundestagswahl tatsächlich einmal durch den Sprüchewald quälen? Wem schreiben Sie beispielsweise den Ruf „Es geht um unser Land!" zu? Der FDP, der AfD, der SPD, den Linken, den Grünen? FDP wäre richtig. Die SPD variiert die nationale Karte mit „Zum Land der Dichter und Denker passt eine Politik, die in Ideen investiert", die AfD mit „Mut zu Deutschland!", während ein Spitzen-Linker versichert: „Mit Armut in unserem reichen Land werde ich mich nicht abfinden". Allein die Grünen haben es nicht so mit dem Deutsch-Nationalen. Sie murmeln etwas „Von weniger Europa hat keiner mehr!" Da wissen wir dann, wo es lang geht. Nach der Wahl. Ihr Hans EggertEs gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates…

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