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Eggerts Ostwind – Gute alte Post

Sachsen. Neulich zog jemand einen für Deutschland auf den ersten Blick nicht eben schmeichelhaften Vergleich: In den USA würden Kundendaten von Facebook verkauft, bei uns von der gelben Post. Das sage alles. Zunächst sei festgestellt: In beiden Fällen kümmern sich international arbeitende Großkonzerne mit großer Kundennähe um Ansichten, Gewohnheiten, Vorlieben, soziale Probleme, Bildungs-, Kultur- oder Konsumbedürfnisse. Wie Facebook das macht, können wir an unseren Tipp-Fingern ablesen. Aber wie gelangt die angeblich gute alte gelbe Post über uns an Informationen, die, wie im vorliegenden Fall, der CDU oder der FDP wertvoll genug waren, um dafür hohe Eurosummen auszugeben? Sie muss technologisch ziemlich raffiniert vorgehen. In meinem Kasten landeten nämlich vergangene Woche Briefe meiner Volksbank, eines Kulturfördervereins, meines Lieblingsfußballvereins und vom Steuerberater, dazu postalische beförderte Werbestücke der CDU-Mittelstandsvereinigung, der Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) und der AfD. Da wäre es interessant zu wissen, welche Schlüsse die Post daraus auf völlig legalem Weg zieht. Etwa: Hier wohnt eine politisch unübersichtliche, sozial jedoch durchaus übersichtliche eierlegende Wollmilchsau. Ihr Hans EggertNeulich zog jemand einen für Deutschland auf den ersten Blick nicht eben schmeichelhaften Vergleich: In den USA würden Kundendaten von Facebook verkauft, bei uns von der gelben Post. Das sage alles. Zunächst sei festgestellt: In beiden Fällen…

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