hg

Unbekannte sprengen Haus in die Luft

Am Sonntagvormittag gegen 11 Uhr kam es bei Boxberg zu einer Explosion in einem ca. 5x7 Meter großen massiven Haus. Mittels unbekanntem Sprengstoff haben die noch unbekannten Täter das Haus auf einem ehemaligen NVA-Gelände, welches später als Versorgungszentrum der Bundeswehr genutzt wurde, gesprengt. Die Detonation war so stark, dass Trümmerteile im Umkreis von rund 50 Metern verteilt wurden. Die umliegenden Feuerwehren und das THW Görlitz waren im Einsatz und haben den Brand nach der Explosion gelöscht und die Trümmer nach möglichen verschütteten Personen abgesucht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch am Montag wurde vor Ort weiter ermittelt. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Das Gelände steht offentbar schon lange leer. Neben dem gesprengten Haus steht ein weiteres Haus, aus dem schon alle Türen und Fenster ausgebaut wurden. Vor Ort sah man auch jede Menge Kabelisolierungen, das lässt du vermuten, dass hier Kabel aus der Umgebung von dem Plastik befreit wurde.
Lausitznews

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eine mystische Hexennacht steht bevor

Heidenau. Gruslig und schaurig - in Heidenau tanzen am 30. April, Hexen in den Mai. Und das rund um ein Walspurgisfeuer. Das Spektakel auf der Festwiese an der Elbstraße beginnt bereits am Nachmittag mit allerlei Kurzweil insbesondere für Kinder. „Die Hexe im Märchenschloss“ heißt ab 15 Uhr ein einstündiges Mitmach-Programm. Dabei können die Jüngsten gemeinsam mit Figuren aus dem Märchenland allerlei Abenteuer erleben. Bis 19 Uhr wird von den Kleinen auch Kreativität gefragt. Sie können u.a. Luftballons modellieren, sich schminken oder ihre Haut mit Glitzer-Tattoos verzieren lassen. Wenn 18.30 Uhr die Feuerwehrleute das Feuer entzünden, startet die besonders mystische Heidenauer Nacht, die zum vierten Mal der Heimat- und Kulturverein gestaltet. 19 Uhr treiben Hexen - stil- und täuschend echt verkleidete Frauen des Heidenauer Hexenclubs - bei ihrer Musik-Show ein Spiel um die Flammen. Im Kostüm und extra von einer Visagistin geschminkt, gilt es nicht nur „böse Geister zu vertreiben“. Im Mittelpunkt der Aufführung steht diesmal ein begabtes, intelligentes, jedoch in sich verschlossenes, ständig mit dem Smartphone beschäftigtes Teenager-Mädchen. Von seiner Umgebung isoliert, ist sie nur noch per Touchklicks sozial vernetzt. Als Nerd gerät sie in die Fänge einer „Hexen-App“ und wird dadurch ihrer Freiheit beraubt. Um sich wieder zu befreien, muss sie vier Aufgaben erfüllen: u.a. Kräuter in einem Garten finden, mit dem Besen fliegen und zu guter Letzt gegen einen Giganten kämpfen. Aber keine Angst. Sie wird es überstehen: Ende gut, alles gut. Bei der Walpurgisnacht gibt es gegen 20 Uhr - mit Einbruch der Dunkelheit - einen weiteren Höhepunkt: Der Tanz der Hexen um den mit bunten Bändern geschmückten Maibaum. Mit getunten Besen werden sich die gefühlt 900 Jahre alten Wesen geheimnisvoll ringsum die lodernden Flammen bewegen. „Wir wollen mit allen eine große Hexenparty feiern“, sagt Annette Denzer-Ruffani, Geschäftsführerin des Heimat- und Kulturvereins. Damit das ein schönes Bild ergibt, sind sämtliche Besucher, vor allem die Jüngsten, von vornherein aufgefordert, kostümiert an die Elbe zu kommen. „Kinder aber auch Erwachsene sollen sich bitte als Hexen verkleiden.“ Für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt. (df)Gruslig und schaurig - in Heidenau tanzen am 30. April, Hexen in den Mai. Und das rund um ein Walspurgisfeuer. Das Spektakel auf der Festwiese an der Elbstraße beginnt bereits am Nachmittag mit allerlei Kurzweil insbesondere für Kinder. „Die Hexe im…

weiterlesen