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Zahlungskarten weg – was nun?

Sachsen. Wer sein „Plastegeld“ verliert, sollte umgehend handeln und Karte wie Konto sperren lassen. Dafür gibt es eine bundeseinheitliche Nummer.

Abhanden gekommene girocards oder Kreditkarten müssen umgehend gesperrt werden – das ist allgemein bekannt. Doch wie würden die Deutschen ihre Karten gerne sperren? Laut einer Umfrage von TNS Infratest greifen 75 Prozent am liebsten zum Telefonhörer. Gut, wer dann die richtige Nummer parat hat. Mit einem Anruf beim zentralen Sperr-Notruf 116 116 lassen sich sämtliche girocards und fast alle Kreditkarten sperren. Der Sperr-Notruf ist rund um die Uhr kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz erreichbar.

Der Sperr-Notruf 116 116 e.V. wurde 2002 gegründet und erhielt zwei Jahre später das Nutzungsrecht an der Kurzrufnummer 116 116 von der Bundesnetzagentur. Bei Verlust verschiedener elektronischer Medien – neben Bankkunden-, Maestro- und Kreditkarten zählen dazu auch Handys, Krankenkassenkarten, Mitarbeiterausweise oder Kundenkarten – können Verbraucher diese über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen. Das ist wichtig, da im Verlustfall sonst sowohl für den Herausgeber als auch für den Verbraucher finanzielle Schäden und datenschutz- oder datensicherheitsspezifische Gefahren drohen. Jährlich werden inzwischen rund 1,4 Millionen Sperrweiterleitungen veranlasst.

Foto: Pönisch

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