gb

Eggerts Ostwind – Schockierend?

Sachsen. Mehrere hunderttausend Europäer zwischen 18 und 35 aus 35 Ländern sind jüngst befragt worden, wie sie ihr Leben, ihre Zukunft, die politischen Institutionen und den Zustand der Gesellschaften sehen, in denen sie aufwachsen.

Die Ergebnisse seien, folgen wir den Äußerungen der sicher zumeist älteren Kommentatoren, schockierend: 90 Prozent der jungen Europäer (und darunter 86 Prozent der jungen Deutschen) sind der Ansicht, die soziale Ungleichheit in ihren Ländern werde immer größer – und das, obwohl aus der Politik, ob von links, aus der Mitte oder von rechts, immer wieder zu hören ist, es müsse was gegen die wachsende soziale Ungleichheit getan werden.

Doch vor lauter Reden darüber kommt die ältere Generation, auch die politisch tätige, offensichtlich nicht dazu, etwas von Gewicht zur Lösung des Problems beizutragen. Es darf deshalb als folgerichtig gelten, wenn über 70 Prozent – in Deutschland genau 71Prozent – der jungen Europäer kein Vertrauen in die Politik und ihre Institutionen haben. Die Folgen sind unter anderem bei den politischen Parteien zu besichtigen, die allenthalben über Nachwuchsmangel klagen. Auch wissen Analytiker zu berichten, jugendliches Interesse an Wahlen und Volksabstimmungen aller Art sei nicht eben sprühend.

Was also ist an diesen Umfrage-Ergebnisse wirklich schockierend? Nichts. Wobei der Duden versichert, für „schockierend" könne auch „anstoßerregend" stehen. Und das muss ja nichts Anstößiges sein.

Ihr Hans Eggert

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

65-jähriger Bernd E. wird vermisst

Sachsen. Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam er jedoch nicht an. Er konnte auch an seiner Wohnung im Dresden-Striesen nicht angetroffen werden. Am Nachmittag des 14. August gab es einen telefonischen Kontakt zu Angehörigen. Dabei gab der 65-Jährige an, dass er sich in Regensburg befindet. Sein Mobiltelefon konnte ebenfalls in Regensburg geortet werden. Seitdem ist der Gesuchte nicht mehr erreichbar. Weitere Handyortungen ergaben, dass sich das Telefon in Tschechien befand (15. August). Hinweise wo sich der 65-Jährige aktuell aufhält, gibt es jedoch nicht. Auch die Tschechische Polizei ist in die Suchmaßnahmen einbezogen, konnte den Mann jedoch auch noch nicht ausfindig machen. Der vermisste Dresdner leidet an Demenz und ist auf Medikamente angewiesen. Er ist 170 cm groß und schlank. Er hat dunkelbraune kurze Haare und trägt eine Brille mit eckigem Gestell sowie selbsttönenden Gläsern. Er ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke sowie einem schwarzen Basecap bekleidet und dürfte mit einem schwarzen Herrenfahrrad unterwegs sein. Die Polizei fragt: Wer hat Bernd E. seit Sonntag gesehen? Wer kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Falls Sie den Vermissten aktuell sehen, können Sie sich auch an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden. (ju) Die Polizei fahndete derzeit nach dem Vermissten der nach einem Besuch bei seinen Kindern in Bayern nicht wieder in Dresden ankam. Der 65-Jährige sollte am Sonntagnachmittag (13. August) mit dem Zug von Nürnberg zurück nach Dresden fahren. Hier kam…

weiterlesen