Vom Reinwaschen und Schönfärben

Görlitz. Geheimnisvolle Subunternehmer. Intransparente Etiketten. Unsichtbare Menschen, Flora und Fauna als Verschleißteile weltweit agierender Strukturen milliardenschwerer Konzerne. Die mobile Wanderausstellung „Tuchfühlung – Vom Reinwaschen und Schönfärben“ bringt Licht ins Dunkel der Etiketten und Aufnäher und macht auch die Menschen dahinter sichtbar. In insgesamt zehn Hörstationen erhalten Besucher kostenfrei Einblick in die Welt der Kleidungsindustrie und ihrer ökologischen, ökonomischen und humanitären Auswirkungen. Der dafür gebaute barrierearme Kleiderschrank wartet nicht nur mit Informationen und Wissen in schriftlicher und audiovisueller Form, sondern auch haptischer, liebevoll gestalteter Kunst auf. Zur Visualisierung dienen dabei Gegenstände, die jeweils einen Schritt in der textilen globalen Kette symbolisieren. „Tuchfühlung“ bietet zudem praktisches Wissen für Lösungsmöglichkeiten und eigene Handlungsalternativen für den bewussteren Umgang mit Kleidung und dem Erwerb von Textilien. „Die Erarbeitung dieser Ausstellung hat mir sehr viel Spaß gemacht und war sehr aufschlussreich. Auf die Ausstellungseröffnung im Januar bin ich sehr gespannt“, so Projektteilnehmerin Stefanie Lehmann.  Konzipiert wurde die Ausstellung von Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz, die dazu mit dem Tierra – Eine Welt e. V. zusammenarbeiteten. Wann geht’s los? Ab dem 24. Januar wird die Ausstellung rund um den mobilen Kleiderschrank von 14 bis 18 Uhr zunächst in der Aula der „Bluebox“ des Görlitzer Campus zu sehen sein. Vom 25. Bis 26. Januar hat die Ausstellung von 8 bis 16 Uhr geöffnet, bevor sie im Sommer 2018 nach Zittau kommt.  Ablauf der Eröffnung 14:00 Uhr - Die Ausstellung öffnet ihre Pforten 14:15 Uhr - Die Unterstützer*innen kommen zu Wort 14.40 Uhr - Schubladen? Weg damit. Frau Dr. Musiolek (ENS) lädt mit ihrem Input "Made in Europe - Fair?" zur Diskussion 15.40 - 18:00 Uhr Die Ausstellung erfahren mit Begleitung der Studierenden Geheimnisvolle Subunternehmer. Intransparente Etiketten. Unsichtbare Menschen, Flora und Fauna als Verschleißteile weltweit agierender Strukturen milliardenschwerer Konzerne. Die mobile Wanderausstellung „Tuchfühlung – Vom Reinwaschen und…

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Vom Reinwaschen und Schönfärben

Görlitz. Geheimnisvolle Subunternehmer. Intransparente Etiketten. Unsichtbare Menschen, Flora und Fauna als Verschleißteile weltweit agierender Strukturen milliardenschwerer Konzerne. Die mobile Wanderausstellung „Tuchfühlung – Vom Reinwaschen und Schönfärben“ bringt Licht ins Dunkel der Etiketten und Aufnäher und macht auch die Menschen dahinter sichtbar. In insgesamt zehn Hörstationen erhalten Besucher kostenfrei Einblick in die Welt der Kleidungsindustrie und ihrer ökologischen, ökonomischen und humanitären Auswirkungen. Der dafür gebaute barrierearme Kleiderschrank wartet nicht nur mit Informationen und Wissen in schriftlicher und audiovisueller Form, sondern auch haptischer, liebevoll gestalteter Kunst auf. Zur Visualisierung dienen dabei Gegenstände, die jeweils einen Schritt in der textilen globalen Kette symbolisieren. „Tuchfühlung“ bietet zudem praktisches Wissen für Lösungsmöglichkeiten und eigene Handlungsalternativen für den bewussteren Umgang mit Kleidung und dem Erwerb von Textilien. „Die Erarbeitung dieser Ausstellung hat mir sehr viel Spaß gemacht und war sehr aufschlussreich. Auf die Ausstellungseröffnung im Januar bin ich sehr gespannt“, so Projektteilnehmerin Stefanie Lehmann.  Konzipiert wurde die Ausstellung von Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz, die dazu mit dem Tierra – Eine Welt e. V. zusammenarbeiteten. Wann geht’s los? Ab dem 24. Januar wird die Ausstellung rund um den mobilen Kleiderschrank von 14 bis 18 Uhr zunächst in der Aula der „Bluebox“ des Görlitzer Campus zu sehen sein. Vom 25. Bis 26. Januar hat die Ausstellung von 8 bis 16 Uhr geöffnet, bevor sie im Sommer 2018 nach Zittau kommt.  Ablauf der Eröffnung 14:00 Uhr - Die Ausstellung öffnet ihre Pforten 14:15 Uhr - Die Unterstützer*innen kommen zu Wort 14.40 Uhr - Schubladen? Weg damit. Frau Dr. Musiolek (ENS) lädt mit ihrem Input "Made in Europe - Fair?" zur Diskussion 15.40 - 18:00 Uhr Die Ausstellung erfahren mit Begleitung der Studierenden Geheimnisvolle Subunternehmer. Intransparente Etiketten. Unsichtbare Menschen, Flora und Fauna als Verschleißteile weltweit agierender Strukturen milliardenschwerer Konzerne. Die mobile Wanderausstellung „Tuchfühlung – Vom Reinwaschen und…

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Alle Kraft fürs nächste Jahr

Riesa. Im kommenden Jahr hat Riesa großes vor: Bereits zum zweiten Mal wird die Stadt an der Elbe den »Tag der Sachsen« ausrichten. Dafür werden jetzt besondere Geschichten aus Riesas Vergangenheit gesucht. Unter dem Motto: Das Leben in unserer Stadt »Erzähl Deine Geschichte« sollen die Riesaer ihren Jubiläums-Kalender für 2019 gestalten. Immerhin wird die Industrie-, Sport- und Veranstaltungsstadt im Jubiläumsjahr 2019 bereits 900. Jahre alt. So beweist es die urkundliche Ersterwähnung. Den Höhepunkt des Festjahres wird der »Tag der Sachsen« am ersten September-Wochenende bilden. Aber Geschichte, Gegenwart und Zukunft unserer Stadt sollen durch Aktivitäten im gesamten Jahr in besonderer Weise gewürdigt und präsentiert werden. Ein Kalender dokumentiert bekanntlich solch ein ganzes Jahr – und der Riesa-Kalender für 2019 soll ein besonders originelles und schönes Exemplar werden. Dazu sind alle Riesaer aufgerufen, sich unter dem Motto »Mein Riesa. Erzähl uns Deine Geschichte.« an der Gestaltung zu beteiligen. »Wir suchen interessante Episoden aus dem Leben der Riesaerinnen und Riesaer, Erinnerungen ebenso wie aktuelle Eindrücke, von Älteren und von Jüngeren«, erklärt Manuela Langer, Referentin des Oberbürgermeisters, das Anliegen. Arbeiten im Stahlwerk, fleißiges Lernen oder freche Streiche in der Schule, Sporttreiben im Verein, Erinnerungen an die erste Liebe, die »Storys« können und sollen mitten aus dem Leben sein. Im Team zur Erstellung des Kalenders arbeiten die PR-Verantwortlichen der FVG Riesa, der Stadtwerke Riesa, der Wohnungsgesellschaft und der Stadtverwaltung zusammen. Diesmal will man in der Verwaltung nicht nur eine eigene Idee umsetzen, sondern viele Bürger direkt einbeziehen und das Fest zu einem Treffpunkt für alle machen. Um das Thema langfristig zu bearbeiten, wurde ausnahmsweise auf einen Riesa-Kalender für 2018 verzichtet. Die Geschichten können per E-Mail an: meinegeschichte@fuer-riesa.de oder per Fax an 03525/733832 geschickt werden. Der klassische Postweg lautet: Stadtverwaltung Riesa, Büro des Oberbürgermeisters, Rathausplatz 1, 01589 Riesa, Kennwort: Erzähl uns Deine Geschichte. Einsendeschluss ist der 31. März 2018. Der Umfang sollte zwei A4-Seiten nicht überschreiten. Es ist möglich, aber nicht Bedingung, geeignete Fotos mitzuliefern. Die Kontaktdaten der Erzähler sind für Rückfragen wichtig. Informationen im Detail können im Rathaus unter Tel. 03525/700204 (bei Manuela Langer) oder 700112 (Herr Eckert) erfragt werden. Info: Riesa hat bereits den 8. »Tag der Sachsen« im Jahr 1999 ausgerichtet und verfügt damit über Erfahrungen bei der Vorbereitung des größten Vereins- und Heimatfestes im Freistaat Sachsen. Die Große Kreisstadt Riesa hatte sich als einzige Kommune um die Ausrichtung des 28. »Tages der Sachsen« 2019 beworben.Im kommenden Jahr hat Riesa großes vor: Bereits zum zweiten Mal wird die Stadt an der Elbe den »Tag der Sachsen« ausrichten. Dafür werden jetzt besondere Geschichten aus Riesas Vergangenheit gesucht. Unter dem Motto: Das Leben in unserer Stadt…

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