Verkehrsunfall mit sehr hohem Schaden - Zeugenaufruf

Hoyerswerda. Am Sonntagmorgen ereignete sich in Hoyerswerda ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Fahrer eines VW Touareg war auf der Nieskyer Straße in Richtung Lohsa unterwegs. Nach eigenen Angaben kam ihm ein dunkelblauer bis schwarzer Pkw, möglicherweise ein Audi, auf seiner Fahrspur entgegen. Der junge Mann verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, welches sich überschlug und in eine Gartenanlage zum Stillstand kam. Dabei wurden mehrere Zäune, drei Gartenlauben sowie die Trinkwasserleitung des Gartenvereines beschädigt. Der Fahrer und seine 21-jährige Beifahrerin wurden schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf zirka 90.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit, ein Abschlepper nahm den VW an den Haken. Der Verkehrsunfalldienst hat die Unfallaufnahme und weitere Bearbeitung übernommen.   Die Polizei sucht Zeugen, welche Hinweise zu dem Verkehrsunfall geben können. Insbesondere werden Angaben zu dem unbekannten dunklen Pkw im Gegenverkehr gesucht sowie Personen die zur gefahrenen Geschwindigkeit des VW Aussagen machen können. Diese melden sich bitte im Polizeirevier Hoyerswerda, telefonisch unter 03571-465-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. Am Sonntagmorgen ereignete sich in Hoyerswerda ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Fahrer eines VW Touareg war auf der Nieskyer Straße in Richtung Lohsa unterwegs. Nach eigenen Angaben kam ihm ein dunkelblauer bis schwarzer Pkw,…

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Ostritz: Befürchtete Tumulte blieben aus

Ostritz. Am Sonntagmachmittag hat die Polizeidirektion Görlitz ihren Einsatz im Stadtgebiet von Ostritz beendet. Polizeidirektor Holger Löwe, Polizeiführer des gesamten Einsatzgeschehens, zog ein erstes positives Fazit: „Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen. Die Polizei hat dafür Sorge getragen, dass das Versammlungs- und Veranstaltungsgeschehen in Ostritz an allen Tagen friedlich und ohne nennenswerte Störungen blieb. Die von manchen offenbar befürchteten Tumulte gab es nicht.“ Zwei Straftaten registrierte die Polizei in der Nacht zum Samstag. Ein 31-Jähriger zeigte auf der Görlitzer Straße den Hitlergruß. Polizeibeamte reagierten und leiteten strafrechtliche Ermittlungen ein. An der Görlitzer Straße trafen offenbar zwei noch unbekannte Personen des linken und ein 35-Jähriger des rechten Spektrums aufeinander. Es kam zu Handgreiflichkeiten, in dessen Folge Letzterer leicht verletzt wurde. Auch hier ermittelt nun die Kriminalpolizei. Am Samstag setzte die Polizei das Alkoholverbot auf dem Areal des Hotels Neisseblick durch und beschlagnahmte auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses insgesamt 19 T-Shirts sowie zwei Banner des Sicherheitsdienstes des Versammlungsleiters. Hier steht der Verdacht des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole im Raum. Das Alkoholverbot führte dazu, dass die Neonazis immer wieder das Gelände des Hotels Neißeblick verließen, um sich außerhalb mit Alkohol zu versorgen. Dabei kam es wiederholt zum Aufeinandertreffen von Personen des linken und rechten Spektrums, so dass die Polizei immer wieder eingreifen musste. Am späten Abend kamen laut Polizei aus Medienkreisen Aussagen auf, wonach wiederholt verfassungsfeindliche Rufe auf dem Versammlungsgelände an der Bahnhofstraße zu vernehmen gewesen wären. „Das kann aus polizeilicher Sicht bislang nicht bestätigt werden. Die auch auf dem Versammlungsgelände eingesetzten Beamten haben andere, aber nicht verbotene Rufe dokumentiert“, heißt es im Polizeibericht. Im Verlauf der Nacht zu Sonntag waren aus polizeilicher Sicht keine nennenswerten Vorkommnisse im Stadtgebiet von Ostritz zu verzeichnen.Das Einsatzgeschehen am Sonntag war geprägt von der störungsfreien Abreise. Nach Aussagen der Veranstalter des Ostritzer Friedensfest besuchten etwa 3000 Personen das friedliche Volksfest auf dem Marktplatz. Nach einem ungefähren Überblick der Polizei haben an der Gegenversammlung unter dem Motto „Rechts rockt nicht“ in der Spitze am Samstag etwa bis zu 800 Personen teilgenommen. Dem gegenüber stehen rund 1200 Rechtsextreme, die das Schild und Schwert-Festival besuchten. 70 Straftaten Im Zeitraum von Freitagmorgen bis Sonntagmittag registrierte die Polizei im gesamten Stadtgebiet von Ostritz mehr als 70 Straftaten und bislang sieben Ordnungswidrigkeiten. Überwiegend handelte es sich dabei um ein Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole. Diese Straftaten wurden von Teilnehmern der rechtsgerichteten Versammlung begangen. Neben fünf Körperverletzungsdelikten führt die Polizei auch zu fünf Verstößen gegen das Betäubungsmittel-, sieben Verstößen gegen das Versammlungs- und fünf Verstößen gegen das Waffengesetz Ermittlungen. Diese führt die Kriminalpolizeiinspektion Görlitz beziehungsweise das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Ein Besucher des Schild und Schwert-Festivals trug ein T-Shirt, auf dem das Symbol des sogenannten ASOW-Regimentes abgebildet war. Hier besteht der Anfangsverdacht einer Straftat gemäß Paragraf 109h des Strafgesetzbuches, weil das Symbol als Werbung für einen fremden Wehrdienst dienen könnte. Die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen wird in diesem Fall die weiteren Ermittlungen führen. Am Freitag war die Polizei mit rund 1200 Beamten in Ostritz und der näheren Umgebung im Einsatz. Am Samstag erhöhte sich ihre Anzahl auf etwa 1900. Am Sonntag sorgten knapp 400 Beamte für die Sicherheit in Ostritz und auf den Abreisewegen der Versammlungsteilnehmer. Am Sonntagmachmittag hat die Polizeidirektion Görlitz ihren Einsatz im Stadtgebiet von Ostritz beendet. Polizeidirektor Holger Löwe, Polizeiführer des gesamten Einsatzgeschehens, zog ein erstes positives Fazit: „Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen.…

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Polizei warnt vor falschen Polizisten

Görlitz. In der Nacht zu Donnerstag staunten einige Bewohner in und um Görlitz und Bautzen nicht schlecht, als ihre Telefone schellten. Allein schon ungewohnt zu dieser Nachtzeit, meldeten sich in mehreren Fällen vermeintliche Polizeibeamte bei den Abnehmenden in den Kreisstädten selbst, sowie in den Orten Holtendorf, Gersdorf und Bischofswerda. Möglicherweise wurden auch weitere Bewohner in den Landkreisen zur Nachtzeit gestört, informierten aber nicht die Polizei. In allen Fällen berichteten angeblichen Polizisten von vermeintlichen  Rumänen oder anderen Personen, welche durch die Polizei festgenommenen wurden. Diese sollen Einbrüche geplant haben. Nebenbei erfragten die falschen Beamten die Eigentumsverhältnisse der Angerufenen. Also, ob sich Geld oder Gold in den Wohnstätten befindet. In allen bekannt gewordenen Fällen gingen die Angerufenen nicht auf die Fragestellungen ein. Die Polizei rät eindringlich: Bleiben Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Sie anrufen, auf der Straße ansprechen oder an Ihrer Tür klingeln.Lassen Sie niemand Fremden in Ihre Wohnung, wenn Sie nicht genau wissen, dass dessen Anliegen berechtigt ist.Notieren Sie sich wichtige Informationen, wie etwa die Nummer und den Namen des Anrufers.Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld an einen Fremden, wenn Sie nicht absolut von der Richtigkeit der Forderung überzeugt sind.Sprechen Sie mit Freunden oder Angehörigen über derartige Geschehnisse.Verständigen Sie die Polizei. Derartige Anrufe haben nichts mit der Arbeit der Beamten zu tun. Ganz im Gegenteil, handelt es sich immer um eine Masche von Betrügern. Den Tätern geht es darum, falsche Tatsachen vorzuspielen, um möglichst viele Informationen zu dem Angerufenen zu sammeln. In der Nacht zu Donnerstag staunten einige Bewohner in und um Görlitz und Bautzen nicht schlecht, als ihre Telefone schellten. Allein schon ungewohnt zu dieser Nachtzeit, meldeten sich in mehreren Fällen vermeintliche Polizeibeamte bei den…

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Merci wohin das Auge reicht

Pirna. Ein herrenlose Koffer war im wahrsten Sinne des Wortes eine Kalorienbombe - Bombenalarm wegen einem herrenlosen Trolley auf dem Bahnhof Pirna, Reisende mussten am 20. April Behinderungen und Einschränkungen im Bahnverkehr in Kauf nehmen: Gegen 12.10 Uhr hatte eine Streife der Bundespolizei auf dem Bahnhof Pirna eine herrenlose dunkelgraue große Rollenreisetasche der Marke 4You entdeckt. Sie stand einsam und verlassen hinter dem Bahnhofsgebäude - zwischen Bahnsteig 3 und 4 an der Wand. Wegen dem „verdächtigen Gegenstand“ ließ die Bundespolizei den möglichen Besitzer auf den Bahnhöfen, Dresden, Pirna und Bad Schandau ausrufen. Als sich daraufhin niemand meldete, riegelte die Polizei sicherheitshalber den Fundort ab. Es galt zu klären, ob der Reisekoffer eine Gefahr darstellt. „Sicherheit geht vor“, erklärte der Einsatzleiter, Polizeihauptkommissar Andreas Herbig.   Der Bahnhof mit seinen angrenzenden Bahnsteigen 3  und 4  wurden geräumt. Wegen des Polizeieinsatzes stellte die Bahn 12.45 Uhr den Zugverkehr auf der internationalen Bahnstrecke zwischen Dresden und Bad Schandau/Prag ein. S-Bahnen aus Richtung Dresden fuhren nur noch bis nach Heidenau bzw. ab Heidenau. Drei Busse verkehrten zusätzlich als Notverkehr zwischen Heidenau und Bad Schandau, wobei Züge in Richtung Bad Schandau ohnehin aufgrund von Bauarbeiten im Elbtal gegenwärtig stündlich im Schienenersatzverkehr unterwegs sind. Kurz nach 13.30 Uhr traf der Entschärfungsdienst der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) ein. Vorsichtig näherten sich die Beamten dem verdächtigen Gepäckstück  und untersuchten es. 14.06 Uhr gaben sie Entwarnung. Die Tasche entpuppte sich als Kalorienbombe. „Nichts Gefährliches“, sagte der Einsatzleiter. Fünf Minuten später wurde der Sperrbereich wieder aufgehoben. 14.11 Uhr rollte der Zugverkehr wieder an. Bis dahin waren acht Züge – darunter sechs S-Bahnen und zwei Eurocity (einer musste in Dresden stoppen, der andere in Bad Schandau) – auf der Hauptstrecke betroffen. Denn der Inhalt ist nahezu zweifelsfrei Diebesgut. In eine große Menge Schokolade sowie Kosmetik trat darin zum Vorschein. In der prallen Sonne fanden die Beamten insgesamt 58 große und kleine Merci Schokoladentafeln, 58 Schokoladen Tafeln Excellence Lindt,  Schokolinsen, Bonbons,  TicTac Lutschdragées sowie sieben Deosprays, zwei 3er Pack Socken, eine blaue Strickjacke, ein Paar Sony-Kopfhörer, eine Prepaid-Karte (T-Com) und ein großer blauer Plastikbeutel. „Wir gehen nach unserer polizeilichen Erfahrung von Diebesgut aus, das aus Angst vor einer Kontrolle zurückgelassen wurde“, heißt es aus Ermittlerkreisen. Um den Besitzer zu finden, befassen sich jetzt Kriminaltechniker mit dem Kofferinhalt und hoffen auf verwertbare Fingerabdrücke und DNA-Spuren. Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel wollen nicht nur den Besitzer herausfinden, sondern auch woher das mutmaßliche Diebesgut stammt. (df) Ein herrenlose Koffer war im wahrsten Sinne des Wortes eine Kalorienbombe - Bombenalarm wegen einem herrenlosen Trolley auf dem Bahnhof Pirna, Reisende mussten am 20. April Behinderungen und Einschränkungen im Bahnverkehr in Kauf nehmen: Gegen 12.10…

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