tok 1 Kommentar

Weißwasser: Haus bucht Ostsee

Aus Weißwasser erreichte uns eine Bewerbung von Jana Heilscher, die die Bewohner des Hauses auf der Straße der Einheit 23 für die Goldene Hausnummer vorschlägt.

Darin heißt es: „Liebes Team vom Wochenkurier, am Wochenende habe ich euren Artikel zur Goldenen Hausnummer gelesen und sofort gedacht, das wäre was für unsere Hausgemeinschaft. Aber da werden sich so viele bewerben, sicher keine Chance. Nachdem nun aber Bekannte und Arbeitskollegen mir zugeredet haben und gesagt haben ‚so eine tolle Hausgemeinschaft wie ihr es seit, ist in der heutigen Zeit ganz selten, bewerbt euch“, werde ich nun doch heimlich eine Bewerbung losschicken. Eine goldene Hausnummer hat nicht jeder und eine gesponserte Hausparty wäre ja schließlich auch was Tolles.

Wir wohnen in Weißwasser, in der Straße der Einheit 23. Unsere Hausgemeinschaft gibt es seit 2006. Bis dahin stand das Mehrfamilienhaus sehr lange leer und wurde dann saniert. Wir, das sind Kinder und Erwachsene von inzwischen 5 bis 50 Jahren. Auch Familien, die inzwischen verzogen sind, kommen immer wieder gerne zu uns auf den Hof und zu unseren Events.Viele von uns sind Kinder der DDR und kennen noch selbst solche Hausgemeinschaften, wie ihr sie in eurem Artikel beschreibt. Gemeinschaftsgeist wird bei uns auch heute noch ganz groß geschrieben. Das fängt beim Aushelfen von Lebensmitteln an, geht mit Hilfe beim Reparieren und Renovieren weiter und auch wenn einer mal länger arbeiten muss, werden schnell die Kinder in der Kita oder beim Training abgeholt und betreut.Seit Jahren wird von uns auch fleißig Altpapier gesammelt. Damit wurde der Hof verschönert, Spielgeräte für die Kinder angeschafft oder z. B. eine gemeinsame Eiszeit im Eisstadion gemietet.

Gemeinsame Ausflüge finden auch immer wieder statt. So waren wir schon ein verlängertes Wochenende an der Ostsee oder im Elbsandsteingebirge. Der letzte Ausflug z. B. Anfang Juli ging mit ca. 25 Personen in den Berliner Tierpark, natürlich alles mit unseren Haus-T-Shirt ‚Einheit 23, E23‘. Jedes Jahr findet eine Bootstour auf der Neiße statt. Hier gönnen sich die Eltern mal einen Spaß ohne Kinder. Dafür sind auch hier viele ‚Ehemalige‘ dabei.

Feiern können wir natürlich auch. Ob Geburtstage, Hexenbrennen, Halloween, Silvester etc., einen Grund findet man immer. Für runde Geburtstage oder Hochzeiten haben wir auch schon heimlich (was nicht einfach war) über Monate Tanzchoreographien einstudiert und die Betroffenen zu Tränen gerührt. Im vergangenen Jahr wurde auch unser ‚Zehnjähriges‘ groß gefeiert. Wir hatten tolle Staffelspiele vorbereitet und Fotos aus den letzten Jahren angeschaut.

Ich würde schon sagen, unsere Hausgemeinschaft hat es ganz doll verdient die goldene Hausnummer zu bekommen und es wäre für uns eine tolle Bestätigung, wenn ihr uns dafür auswählen würdet.“

Artikel kommentieren

Kommentar von Monika Kunze
Also, wenn diese tolle Hausgemeinschaft die GOLDENE HAUSNUMMER nicht verdient hat, dann weiß ich auch nicht. Ich freue mich wie Bolle, dass es so etwas auch heutzutage noch gibt!

Impressionen vom 10. Foucault Advents Dance Cup

Hoyerswerda. Es waren genau 20 Tanzgruppen, die vor 10 Jahren beim 1. Foucault Advents Dance Cup um Preise und Pokale kämpften. Und niemand wusste, ob sich diese Veranstaltung wirklich etablieren würde. Am 9. Dezember, also vor wenigen Tagen, wurde nun Geschichte geschrieben: Zur zehnten. Auflage des Turniers konnten in der Sporthalle des BSZ 50 Gruppen mit über 550 Tänzern begrüßt werden. Damit avancierte der Foucault Advents Dance Cup zum größten Dance Contest unserer Region.„Das war wieder eine Veranstaltung auf sehr hohem Niveau“, sagt Stefan Kaiser, Abteilungsleiter Tanzen im Sportclub Hoyerswerda über den 10. Foucault Advents Dance Cup am Samstag. „Erst mal freuen wir uns natürlich, dass wieder Gruppen aus Hoyerswerda auf dem Treppchen standen. So ertanzten sich die „Fresh TLs“ in der Kategorie „Kids-Groups“ einen 1. Platz und auch bei den Erwachsenen gab es mehrmals Grund für exzessiven Applaus. Denn in der Kategorie „Adults Solo“ und „Adults Groups“ setzten Tänzer aus Hoywoy neue Maßstäbe. „Es war beeindruckend, wie begeistert die Zuschauer die Auftritte verfolgten. Applaus gab es dabei nicht nur für die eigenen Favoriten, sondern auch für die Kontrahenten. Das zeigt den enormen Sportsgeist bei diesem Event“, sagte Kaiser.So unterschiedlich die Gruppen, Duos und Solisten, so verschieden waren auch ihre Beweggründe an diesem Turnier teilzunehmen. Teilweise kamen Gruppen nur mit dem Ziel Erfahrungen zu sammeln. Da ging es nicht um den Sieg oder vordere Plätze. Einzig präsent zu sein und vor einem großen Publikum aufzutreten war deren Ansinnen. Erleichternd für diese Gruppen, die meist in kleinen Vereinen oder der Schule trainieren, ist natürlich auch der Vorteil, dass beim Foucault Advents Dance Cup keine Startgelder erhoben werden. Diese Veranstaltung wird ausschließlich durch Sponsoren, Eintrittsgelder und den Verkauf von Speisen und Getränken vor Ort finanziert. „An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal einen ganz herzlichen dank an alle Unterstützer richten“, so Stefan Kaiser. Ohne die Mitglieder vom Tanzverein, die vielen Organisatoren und Helfer aus dem Foucault-Gymnasium oder von Unternehmen wie den WochenKurier, die uns die Pokale und Urkunden zur Verfügung stellen, wäre ein Dance-Cup in dieser Dimension nicht denkbar.So lässt sich laut Stefan Kaiser resümieren: „Das war ein rundum gelungenes Turnier. Dennoch wird es im nächsten Jahr eine Neuerung geben: Zukünftig sollen die Solo- und Dou-Auftritte der Kids extra gewertet werden. Damit versuchen wir uns den Gegebenheiten anzupassen und den Entwicklungsstand der Tänzerinnen und Tänzer zu berücksichtigen“, so Kaiser.Es waren genau 20 Tanzgruppen, die vor 10 Jahren beim 1. Foucault Advents Dance Cup um Preise und Pokale kämpften. Und niemand wusste, ob sich diese Veranstaltung wirklich etablieren würde. Am 9. Dezember, also vor wenigen Tagen, wurde nun Geschichte…

weiterlesen

Gesucht: 100 Eisköniginnen

Riesa. Der WIR-Verein, in dem die Händler der Innenstadt organisiert sind, stellt sich auch in diesem Jahr am verkaufsoffenen Sonntag am 17. Dezember, der großen Stadtwette. In diesem Jahr lautet das Motto: Riesa – völlig unverfroren. Die Bäckerei Brade wettet gegen den WIR e.V., dass WIR es NICHT schaffen kann, am 17. Dezember, um 15 Uhr, mindestens 100 Kinder in einem Kostüm oder mit einem Accessoire des Films „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“ auf der Hauptstraße vor der Riesa-Information zu versammeln. Gemeinsam sollen dann alle mit der Sängerin Sophia Venus den Titelsong des Filmes singen. »Schaffen WIR dies doch, wird die Bäckerei Brade für jedes mitsingende Kind 2 Euro an den Kinderschutzbund Riesa spenden«, erklärt Mitorganisator Andree Schittko. Nach dem gemeinsamen Singen werden die teilnehmenden Kinder vom Filmpalast Riesa eingeladen, den Kurzfilm »Olaf taut auf« und »Coco« anzuschauen. Der WIR e.V. wird gegen 16 Uhr wieder die beliebte Versteigerung der Weihnachtsgeschenke durchführen. Begleitend wird es einen Kinderpunsch- und Glühweinverkauf geben. Der gesamte Gewinn aus der Weihnachts-Auktion und des Glühweinverkaufes fließt ebenfalls als Spende an den Kinderschutzbund Riesa.  Termine: Treff zur Stadtwette am 17. Dezember, 15 Uhr, vor der Riesa-Information. Teilnahme für Kinder: Kostüm oder Accessoire der »Eiskönigin« dann Kinoprogramm n ab etwa 16 Uhr: Versteigerung der Weihnachtspräsente der InnenstadthändlerDer WIR-Verein, in dem die Händler der Innenstadt organisiert sind, stellt sich auch in diesem Jahr am verkaufsoffenen Sonntag am 17. Dezember, der großen Stadtwette. In diesem Jahr lautet das Motto: Riesa – völlig unverfroren. Die Bäckerei Brade…

weiterlesen