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Auch Riesa profitiert in diesem Jahr von der Städtebauförderung. Mehr als 1 Million Euro an EU-Fördergeldern fließen in die Neuordnung einer innerstädtischen Brachfläche. Die Gelder wurden im Rahmen des operationellen Programms des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt. Innenminister Markus Ulbig stattete Riesa zur Übergabe des Bescheids einen Besuch ab.
Dank der Fördermittel kann die Riesaer Brache nun auf eine neue Nutzung vorbereitet werden. Dazu gehören unter anderem der Abriss der baufälligen Gebäude sowie die medienseitige Erschließung (Strom, Wasser, etc.). In Zukunft soll das Areal als Gewerbefläche und für Sportanlagen genutzt werden.
Innenminister Ulbig: "Die vorgesehene Folgenutzung passt hervorragend in das städtebauliche Entwicklungskonzept der Sportstadt Riesa als moderner Industrieort mit hoher Lebensqualität. Ich freue mich, dass die Brachfläche bald wieder belebt wird."
Fotos: Farrar
Freital: Das ist kein Lippenbekenntnis. Die Hortkinder sind wirklich froh, dass es endlich los geht mit dem Hortneubau. Es hat Jahre gedauert. „Seit drei Jahren bemühen wir uns um den Hort“, sagt Amtsleiterin Ilona Helbig, zuständig im Rathaus für Soziales. Nun kommt das neue Hortgebäude. Insgesamt sollen rund 1,5 Millionen Euro investiert werden, davon allein in diesem Jahr 750.000 Euro. Im Herbst 2011 wird es fertig sein. Iris Schmidt
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42.500 Fans trotzen dem Dauerregen: VW BLASEN schwimmt sich frei.
Dieser Weg war kein leichter: Das Wetter spielte nicht mit beim 15. Int. VW BLASEN am EuroSpeedway Lausitz, das von Freitag bis Sonntag stattfand. Doch wieder einmal bewiesen die VW- und Audi-Begeisterten, dass auch Dauerregen keine Spaßbremse
sein muss. 42.500 Besucher kamen und feierten ausgelassen.
“Der Regen und die kälteren Temperaturen waren am Freitag natürlich ein Problem. Wir hatten ganz einfach das schlechteste Wetter seit Bestehen, und das sind immerhin 15 Jahre. Vor allem Tagesbesucher sind dadurch weggeblieben. Samstagmorgen wurde es dann deutlich besser. Es herrschte gute Laune trotz des schlechten Wetters”, resümiert Geschäftsführer Dirk Krühler von der project concept GmbH aus Herten, die zur Veranstalter-ARGE des VW BLASEN gehört.
Viele neue Gesichter zeigten sich auf dem Veranstaltungsgelände. “Wir haben natürlich eine Menge Besucher, die jedes Jahr dabei sind. Aber wir sehen auch sehr viele VW- und Audi-Fans, die das VW BLASEN neu entdecken”, so Krühler. Ob alte Hasen oder Novizen: Insbesondere an den Rennwettbewerben hatten alle Spaß. “VW BLASEN heißt Fahren. Darum war es so wichtig, dass wir nach dem verregneten Freitag ab Samstag das komplette Programm durchziehen konnten.”
Die Wettbewerbe waren vom Umfang des Teilnehmerfeldes besser besetzt, als jemals zuvor. Allein 601 Fahrzeuge nahmen am Samstag an der VW Parade auf dem Ring teil. “Mehr geht aus Platzgründen einfach nicht. Auch das Free Race, die traditionelle Viertelmeile und das Renntaxi waren ausgebucht”, freut sich Dirk Krühler über den großen Zuspruch. 162 Teilnehmer meldeten sich zudem für den Schönheitswettbewerb “Show & Shine” an. Am Freitag fiel das Bewerten aufgrund des Regens noch etwas schwer, doch bis Samstagabend war die verlorene Zeit wieder mehr als aufgeholt.
Anschließend wurde die Bühne zur großen Party-Zone. “Wir haben etwas später angefangen, aber die Party war dafür auch richtig gut”, findet Krühler. An Programm-Highlights fehlte es wie immer nicht: Sandra Ritter aus Eisenach wurde vom Publikum zur Miss VW BLASEN 2010 gewählt, “Hartgas” aus Frankfurt/Oder wurde mit 50 anwesenden Mitgliedern als größter Club ausgezeichnet und Marcel machte seiner Yvonne einen Heiratsantrag – natürlich auf der großen Showbühne!
Ebenfalls ein Erfolg: Der Foto-Shot vom eigenen Auto mit der anschließenden Möglichkeit, sich ein Poster im VW BLASEN-Look ausdrucken zu lassen. Gut angekommen ist auch die neue Ausstellerparty am Freitagabend. “Unsere Händler waren bei der Standgestaltung sehr fantasievoll. Darum haben sich die Besucher trotz der Wetterprobleme gerne aufs Ausstellerareal begeben.” Neu beim VW BLASEN war – ungewollt – auch die Mode. Regencapes und Gummistiefel waren schwer angesagt.
Zufrieden mit dem Event waren trotz aller Widrigkeiten nicht nur Dirk Krühler und seine insgesamt 328 Mitarbeiter. Auch den prominenten Gästen hat’s gefallen. “VW BLASEN hält jedem Wetter stand – so wie seine Fans und die heißen vier Räder. Ich habe jede Minute genossen und muss sagen: ‘Lausitz, du rockst!’”, schwärmt Lina van de Mars, bekannt aus TV-Serien wie “Der Checker”, die am Stand von DMAX und Pioneer fleißig Autogramme schrieb. Dort zu sehen waren auch Jo, Marco, Charly, Jörn und Timo aus der Serie “Tuning- Alarm! – Jo motzt auf”. Namensgeber Jo ist begeistert: “Danke, es war ein echt cooler Tag bei Euch. Es war interessant, es war locker, es war lustig, es war super!”
Kein Wunder, dass die Planungen für 2011 bei soviel Lob schon laufen. “Das 16. VW BLASEN soll wieder Ende Juli stattfinden, der genaue Termin steht aber noch nicht fest. Vielleicht sollten wir aber lieber mal in den April ausweichen, da könnte das Wetter besser sein”, schließt Dirk Krühler mit einem Augenzwinkern. (pm)
Pirna. Das Pirnaer DDR-Museum in den ehemaligen Kasernen auf der Rottwerndorfer Straße ist schon lange ein Geheimtipp für alle, die sich für Alltagsgeschichte der DDR interessieren, sich erinnern, schmunzeln wollen aber auch über das Vergangene nachdenken möchten.
Neben original nachgestaltenen Amtszimmern eines ABV oder eines Betriebleiters, kann man den Schlafraum eines früheren Kindergartens ebenso bestaunen wie Produkte der DDR-Süßwarenindustrie oder einen original Campingwagen Made in DDR.
Seit kurzem beherbergt das Museum auch das Fotoarchiv von Hartmut Schorsch, einst Starfotograf der DDR. Er fotografierte für die großen DDR-Zeitschriften alles was Rang und Namen hatte in der Kunst, Kultur und im Sport von Gaby Seyfert über ABBA bis zu O.F. Weidling. Auch die DDR-Politprominenz wie Walter Ulbricht und Margot Hocnecker hatte er vor der Linse. Hartmut Schorsch schenkte dem Museum sein Archivmaterial. Für Museumsleiter Conny Kaden eine Sternstunde. In wechselnden Ausstellungen zeigt das Museum nun Ausschnitte aus dem einmaligen fotografischen Schaffen. (caw)
Die Arbeiten an der Industriebrache Elektrowärme Sörnewitz haben begonnen. Der Internet-Weinhändler www.superiore.de baut das Industriedenkmal zum Weinlager um. Die Fertigstellung ist für August 2011 geplant. Das Vorhaben schlägt mit 2,8 Millionen Euro zu Buche. Der Klinkerbau hat bereits über 100 Jahre auf dem Buckel und wurde in den letzten Jahrzehnten stark vernachlässigt, wie die folgenden Bilder zeigen.... Fotos: Schramm
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Am 25. Juli trafen im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden die U 20 Mannschaften von Südkorea und Mexiko im Viertelfinale der Fußball-WM aufeinander. Die Partie vor den über 21.000 Zuschauern endete 3:1, Südkorea trifft im Halbfinale nun auf die Mannschaft aus Deutschland. Ehrengäste des Tages: Franz Beckenbauer, Steffi Jones (Ex-Nationalspielerin) und OB Helma Orosz. Fotos: Starke
Morten Harket, Magne "Mags" Furuholmen und Pål Waaktaar-Savoy luden am Sonntag bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden zur Abschiedstour – und tausende Fans kamen. Nicht nur innerhalb des Konzertgeländes (10.000 Besucher), auch auf den Elbwiesen und der Carolabrücke, tanzten und schwebten die vorwiegend weiblichen Fans - jenseits der 30 – durch eine Nacht voller Jugenderinnerungen, während die Männer betont lässig mit dem Fuß wippten. Die Stimmung am Elbufer war gediehen, denn die Norweger ließen es erst einmal ruhig angehen und brachten gleich zu Beginn ihre neue – und vermutlich wirklich letzte - Single "Butterfly, Butterfly" (The Last Hurrah)“. Danach jedoch ging es Schlag auf Schlag mit den Hits. Alle waren sie vertreten: Von „Foot of the Mountain“, „Minor Earth, Major Sky“, über “Summer moved On”, “Move to Memphis” und „Forever not Yours“ bis zu “Crying in the Rain”, „The Sun Always Shines On TV“ und last but not least der Überhit “Take On Me”. Die Menge zeigte sich textsicher und sichtlich wehmütig angesichts des letzten Konzerts ihrer Lieblinge.
A-ha spielten ihr Repertoire aus 28 Jahren ohne großes Spektakel (Sprünge sind von den Männern um die 50 auch nicht mehr zu erwarten). Magne Furuholmen überraschte mit seinen Deutschkenntnissen, Morten Harket mit seinem Schlagzeug-Einsatz. Und die individuell kreierten Videos auf den großen Leinwänden ließen das Publikum bei jedem Lied in eine andere Welt eintauchen.
Fazit: Zwei Stunden viel Licht, viel Video, viele Hits – und viel Nostalgie. Tschüß, A-ha!
Fotos: Starke
Im Rahmen der WochenKurier-Sommeraktion führte Sprembergs Nachtwächter am 19. Juli 20 Leser durch Spremberg. Der neue Nachtwächter Kulke (alias "Hagen Rittel") hat stets
seine Gitarre dabei und wusste zu jeder Sehenswürdigkeit ein Lied zu singen.
Darin verpackt war eine Rätselaufgabe für die Teilnehmer. Besucht wurden u.a.der Rainer-Scheudeck-Platz, der Mittelpunktstein, das Gymnasium, das älteste Haus, die Kreuzkirche, die Freilichtbühne, der Marktplatz und der Bullwinkel. In der gemütlichen Kellerkneipe konnte Ingrid Thor aus Schacksdorf am Ende die Rätselnuss als Erste knacken.
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Am 24. und 25. Juli fand im äußersten Süden des Landkreises Görlitz, in Lückendorf, das traditionelle Heimatfest statt.
Die Bilder für die Galerie stellte uns freundlicherweise Uwe Heinrich von Oberlausitz-digital.de zur Verfügung.