Region Döbeln
12.07.2010
Region.
Mit Sachsens Wirtschaft geht es wieder aufwärts. Nach Informationen des Statistischen Landesamtes (PM 147/2010) konnte die Industrie im April 2010 ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 16, 4 Prozent erzielen.
Dabei haben die Exporte mit 33,5 Prozent überdurchschnittlich zugelegt.
In dieses Bild passe auch, dass ifo Dresden erst vor wenigen Tagen die Konjunkturprognose für Sachsen für das laufende Jahr deutlich nach oben korrigiert hat (auf + 1,9 Prozent).
„Die Entwicklung der Auftragseingänge zeigt sowohl in Industrie als auch im Baugewerbe deutlich die Trendwende", so Wirtschafts- , Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). „Besonders erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Juni-Wert seit 1991 gesunken ist und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung den höchsten April-Wert seit 2002 hat."„
Jetzt kommt es darauf an, die Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum zu stärken", so Minister Morlok weiter. „Eine Voraussetzung dafür sind solide Haushalte. Ausgabendisziplin und langfristige Wachstumsdynamik sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die sächsische Wirtschaft ist seit 2000 stärker gewachsen als die aller anderen deutschen Länder. Das war nur möglich, weil der Freistaat Sachsen einen finanzpolitisch soliden Kurs steuert."
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